das „politische Spektrum“ und die dunkle Seite der Dialektik
Dieter Nuhr erzählt süffisant, dass sich die Flüchtlinge ausgerechnet „uns, den Kapitalismus“ ausgesucht hätten und nicht die Kubas und Venezuelas dieser Welt, „wo Frau Wagenknechts Kollegen an der Macht sind“. Es sei ein „harter Schlag für Frau Wagenknecht und ihre Freunde“, dass ausgerechnet der menschenverachtende Kapitalismus der letzte Fluchtort für diese Menschen ist. „Die fliehen ja quasi aus der Menschlichkeit der islamischen Familiengesellschaft … in das Elend des beschleunigten Turbokapiatlismus.“ [Das Erste] Er nennt das deutsche Wirtschaftssystem also „Turbokapitalismus“ und wirft alles was jemals jemand als „links“ bezeichnet hat in einen Pott.
Nuhrs Meinung ist zwar insgesamt recht unrelevant. Was er sagt ist aber wieder einmal ein Beleg für die Verdummung, die die Einteilung des politischen Spektrums in links und rechts anrichtet. weiterlesen