Hierarchische Befehlsstruktur statt Demokratieverständnis in Politik und Presse

CDU hat neue „Chefin“

Vor wenigen Wochen wurde also amtlich, Angela Merkel hat den Parteivorsitz abgegeben. Gewählt wurde nicht Friedrich Merz, was angesichts der Tätigkeiten in den letzten 15 Jahre zu begrüßen ist, und nicht Jens Spahn. Es wurde die Frau, die Angela Merkel selbst als ihre Thronfolgerin auserkoren hat, Annegret Kramp-Karrenbauer(AKK).
Was kann man davon erwarten? Leider wohl „Kontinuität“, genau das was das Land nicht braucht ist eine weitere Tiefschlafphase der Politik (siehe Artikel).

Interessant ist es schon, dass in unseren Medien stets nicht von einer neuen Vorsitzenden geredet wird, sondern von einer neuen „CDU-Chefin„. Ebenso spricht man nicht mehr von einer vom Wähler beauftragten Vertretung des Volkes, sondern von Angela Merkel als Chefin der Regierung und auch von einer der Regierung von Deutschland statt einer exekutiven Volksvertretung. Das alles zeigt, wie dezimiert das Demokratieverständnis in Europa heute ist.  Weiterführende Informationen im Artikel: Wir leben nicht in einer Demokratie – und es wird Zeit, das zu ändern.

In Hart aber Fair erklärt ein Schweitzer, was Demokratie bedeutet:

 

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About CU_Mayer

Über den Autor Nach Beginn im kaufmännischen Zweig studierte Dipl.-Ing. (FH) Christoph Ulrich Mayer, geboren 1968 in Krumbach (Schwaben), Nachrichtentechnik. Er arbeitete mehrere Jahre als Ingenieur und Projektleiter, bevor er sich 2001 mit Ingenieur-Dienstleistung, Unternehmensberatung & Coaching selbständig machte. Seit ca. 15 Jahren arbeitet er als Systemischer Coach. In dieser Zeit lernte er die unterschiedlichsten Denkweisen und Wertesysteme, auch anderer Kulturen, kennen und entwickelte somit einen Weitblick für gesellschaftliche Zusammenhänge. Durch die Beratungsarbeit in Unternehmen kennt er zudem viele Hintergründe, die die Wirtschaftsprozesse besser verstehbar machen. In jahrelanger intensiver Arbeit verfasste er das Buch "Goodbye Wahnsinn - vom Kapitulismus und Kommunismus zum menschenGerechten Wirtschaftssystem". Auf unorthodoxe Weise setzt er sich mit Lehren von Adam Smith bis Karl Marx und mit Sichtweisen von Norbert Blüm bis Sarah Wagenknecht auseinander. Sein Anliegen ist, mit seinen Erkenntnissen und Lösungen zu zeigen, dass wir eine bessere - eine nachhaltigere - Zukunft wählen können.

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